Amerikahaus, München

Amerikahaus, München
Amerikahaus, München
Das Amerikahaus entstand in den Jahren 1955 - 1957 nach einem Wettbewerbsentwurf der Architekten Franz Simm und Karl Fischer als Nachfolgebau des von Carl von Fischer errichteten Lotzbeck-Palais. Das heute unter Denkmalschutz stehende Amerika Haus am Karolinenplatz in München besteht aus einem vorderen, viergeschossigen Hauptgebäude mit einem geschossübergreifenden Lichthof (Atrium) und einem rückwärtigen Kino- bzw. Theatersaal.
Die Sanierung soll das Raumangebot den neuen Anforderungen anpassen, existierende bauliche Mängel beseitigen, die energetische Bilanz verbessern. Die Obergeschosse sollen für verschiedene Büronutzungen in angemessenem Standard nutzbar gemacht werden. Der Saal im Erdgeschoss soll sowohl kleineren internen Tagesveranstaltungen, Symposien und größere Abendveranstaltungen als Veranstaltungsort dienen. Wichtig hierfür ist eine hohe technisch-funktionale Qualität, sowie die Einhaltung aller Brandschutzvorschriften auch im großzügigen Foyer. Aufgrund der historischen Rolle des Amerika-Hauses, der exponierten städtebaulichen Setzung und der Vorbildfunktion der bayerischen Staatsbauverwaltung kommt dem Denkmalschutz bei der Aufgabe eine große Bedeutung zu. Daher ist das Ziel der Planung neben der Anpassung an heutige Standards der Erhalt des Erscheinungsbildes und der vorhandenen Ausstattungsdetails des Gebäudes.
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Bauherr:
Freistaat Bayern
Staatliches Bauamt München I

Standort:
Karolinenplatz 3
80333 München

Daten:
Bruttogeschossfläche: 4564,49 m2

Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. Patricia Quosig
M.Sc. Nicole Lätsch
Dipl.-Ing. Katja Karbstein
M.Sc. Kathleen Gburek
M.A. Claudia Rüdiger
Dipl.-Ing. Barbara Kindler
Cand. Arch. Alisha Roth


Veröffentlichungen

bauwelt 14/2014
Herausgeber:
Bauverlag BV GmbH