Grundvoraussetzung für die Akzeptanz eines Studentenwohnheims ist eine funktionierende Gemeinschaft. Das Gebäude kann dazu beitragen indem es zwei Dinge ermöglicht: Kommunikation aber auch Rückzug. Aufgabenstellung und Grundstückbieten die Voraussetzung die Wohneinheiten entsprechend dieses Konzeptes zu gliedern.

Alle Essbereiche im Neubau sind zu einem großzügigen und sonnigen Laubengang orientiert. Der Laubengang wird so über seine Funktion hinaus Gemeinschaftsbereich, Kontaktfläche der BewohnerInnen und Freisitz. Die Individualräume mit Schlaf und Arbeitsbereich sind zur gegenüberliegenden Seite orientiert und bieten Ruhe und Privatheit.
Der Neubau wird als Gartenhaus und Erweiterung des Bestandes aufgefasst. Die Fassade lebt und verändert sich mit der Nutzung durch die Studierenden.