Hofseite mit Wandelgang © Connolly Weber Photography
Sanierung und Erweiterung Stadthalle, Bayreuth
Das Gebäude der Stadthalle in der Bayreuther Ludwigstraße wurde 1747/48 im Auftrag von Markgraf Friedrich als Reithalle errichtet. Seither wurde es mehrfach umgebaut und erweitert und im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört. Bereits vor dem Krieg und erneut nach der Kriegszerstörung baute der Architekt Hans C. Reissinger die Halle zur Stadthalle mit drei Spielstätten um und erweiterte sie. Das Gebäude stellt sich daher heute als Verbindung verschiedener Bauteile aus unterschiedlichen Zeitepochen dar.
Unter dem neuen Namen Friedrichsforum dient die ehemalige Stadthalle nun als Kultur- und Veranstaltungshaus von internationalem Standard. Es liegt zentral nahe der Friedrichstraße und dem Hofgarten und soll ein Ort der Begegnung für Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft sein. Dafür wurden die bestehenden Säle, der Große Saal, der Balkonsaal und der Kleine Saal, umgebaut sowie funktional, technisch und akustisch auf den neuesten Stand gebracht. Ergänzt wurden sie um einen zusätzlichen Tagungsbereich.
Die Struktur der historischen Gebäude wurde nicht neu überformt, sondern bewusst sichtbar belassen. So bleiben die für die Geschichte des Ensembles wichtigen Zeitschichten erhalten und sind in die neue Nutzung integriert. Die Backsteinfassade des Bühnenturms mit ihrem plastischen Zickzackfries aus der Reissinger-Zeit prägt weiterhin das Erscheinungsbild.
Als zentrales Erschließungselement verbindet der Wandelgang den multifunktional nutzbaren Gesamtkomplex. Mit seiner großflächigen Verglasung öffnet er sich zum Hof und stellt zugleich den Bezug zwischen Alt und Neu her.
Die Säle erhielten jeweils einen eigenen Charakter. Im Großen Saal prägen geschwungene Holzlamellen an Wänden und Brüstungen den Raum. Sie verbinden Akustik und Gestaltung und geben dem Saal eine warme, fließende Raumwirkung, die durch die kräftig magentafarbene Bestuhlung und die farbigen Akustikelemente der Decke akzentuiert wird. Im Kleinen Saal schaffen dunkelblaue Wandpaneele, blaue Bestuhlung und Eichenholz bei Treppen, Brüstungen und Belägen eine intime Atmosphäre. Beide Säle sind für unterschiedlichste Formate geeignet, von Konzerten und Theater bis zu Tagungen und Kongressen.
Aus der ehemaligen Stadthalle ist ein zeitgemäßes Kulturhaus entstanden, das seine Geschichte nicht verbirgt, sondern sichtbar macht.
Unter dem neuen Namen Friedrichsforum dient die ehemalige Stadthalle nun als Kultur- und Veranstaltungshaus von internationalem Standard. Es liegt zentral nahe der Friedrichstraße und dem Hofgarten und soll ein Ort der Begegnung für Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft sein. Dafür wurden die bestehenden Säle, der Große Saal, der Balkonsaal und der Kleine Saal, umgebaut sowie funktional, technisch und akustisch auf den neuesten Stand gebracht. Ergänzt wurden sie um einen zusätzlichen Tagungsbereich.
Die Struktur der historischen Gebäude wurde nicht neu überformt, sondern bewusst sichtbar belassen. So bleiben die für die Geschichte des Ensembles wichtigen Zeitschichten erhalten und sind in die neue Nutzung integriert. Die Backsteinfassade des Bühnenturms mit ihrem plastischen Zickzackfries aus der Reissinger-Zeit prägt weiterhin das Erscheinungsbild.
Als zentrales Erschließungselement verbindet der Wandelgang den multifunktional nutzbaren Gesamtkomplex. Mit seiner großflächigen Verglasung öffnet er sich zum Hof und stellt zugleich den Bezug zwischen Alt und Neu her.
Die Säle erhielten jeweils einen eigenen Charakter. Im Großen Saal prägen geschwungene Holzlamellen an Wänden und Brüstungen den Raum. Sie verbinden Akustik und Gestaltung und geben dem Saal eine warme, fließende Raumwirkung, die durch die kräftig magentafarbene Bestuhlung und die farbigen Akustikelemente der Decke akzentuiert wird. Im Kleinen Saal schaffen dunkelblaue Wandpaneele, blaue Bestuhlung und Eichenholz bei Treppen, Brüstungen und Belägen eine intime Atmosphäre. Beide Säle sind für unterschiedlichste Formate geeignet, von Konzerten und Theater bis zu Tagungen und Kongressen.
Aus der ehemaligen Stadthalle ist ein zeitgemäßes Kulturhaus entstanden, das seine Geschichte nicht verbirgt, sondern sichtbar macht.
Bauherr:
Stadt Bayreuth - Hochbauamt
Standort:
Ludwigstraße
95444 Bayreuth
Daten:
Bruttogeschossfläche: 14.948,3 m2
Stadt Bayreuth - Hochbauamt
Standort:
Ludwigstraße
95444 Bayreuth
Daten:
Bruttogeschossfläche: 14.948,3 m2
Wandelgang © Connolly Weber Photography
© Connolly Weber Photography
Großer Saal © Connolly Weber Photography
Großer Saal © Connolly Weber Photography
Wandelgang Kleines Haus © Connolly Weber Photography
Foyer Wandelgang © Connolly Weber Photography
Originaltreppe der ehemaligen Handwerkskammer © Connolly Weber Photography
Kleines Haus © © Connolly Weber Photograp
Kleines Haus © Connolly Weber Photography




