Revitalisierung Robotron-Kantine, Dresden






Die Robotron-Kantine wird als bedeutendes Zeugnis ostmoderner Architektur verstanden – ein Ort räumlicher Klarheit und kollektiver Erinnerung. Der Entwurf begreift den Bestand als Ressource und aktiviert ihn durch präzise, minimalinvasive Eingriffe. Dach und Fassaden werden instandgesetzt, nichttragende Wände entfernt und die ursprüngliche Offenheit wieder freigelegt. Zwei reversible Funktionsboxen ergänzen das Haus als „Plug-ins“. Ein flexibles System aus leichten, modularen Elementen zoniert den Raum und ermöglicht vielfältige Nutzungen von Ausstellung bis Workshop.
Das Klimakonzept folgt einem Low-Tech-Ansatz mit thermischer Zonierung, natürlicher Lüftung und reduzierter Temperierung einzelner Kernbereiche. Ziel ist eine kosteneffiziente, nachhaltige und klimaresiliente Weiterentwicklung im Sinne von Suffizienz und Kreislaufwirtschaft. Außenräume werden als Klimapuffer und Aufenthaltsbereiche aktiviert. Eine mobile „Mini-Kantine“ wirkt als zirkuläres, stadträumliches Element.
Das Preisgericht würdigt den respektvollen Umgang mit der Denkmalsubstanz, die klare Orientierung zur Lingner-Allee und die flexiblen Grundrisse. Positiv hervorgehoben werden Low-Tech-Strategie, Energieeffizienz und Wiederverwendung. Kritisch gesehen werden die zurückhaltende Fassadengestaltung, Aspekte der natürlichen Lüftung sowie der vorgeschlagene Solar-Luftkollektor. Insgesamt überzeugt der Entwurf durch seine prozessorientierte, ressourcenschonende Haltung und seine räumliche Qualität.
Das Klimakonzept folgt einem Low-Tech-Ansatz mit thermischer Zonierung, natürlicher Lüftung und reduzierter Temperierung einzelner Kernbereiche. Ziel ist eine kosteneffiziente, nachhaltige und klimaresiliente Weiterentwicklung im Sinne von Suffizienz und Kreislaufwirtschaft. Außenräume werden als Klimapuffer und Aufenthaltsbereiche aktiviert. Eine mobile „Mini-Kantine“ wirkt als zirkuläres, stadträumliches Element.
Das Preisgericht würdigt den respektvollen Umgang mit der Denkmalsubstanz, die klare Orientierung zur Lingner-Allee und die flexiblen Grundrisse. Positiv hervorgehoben werden Low-Tech-Strategie, Energieeffizienz und Wiederverwendung. Kritisch gesehen werden die zurückhaltende Fassadengestaltung, Aspekte der natürlichen Lüftung sowie der vorgeschlagene Solar-Luftkollektor. Insgesamt überzeugt der Entwurf durch seine prozessorientierte, ressourcenschonende Haltung und seine räumliche Qualität.
2025
Nichtoffener Wettbewerb, 1. Preis
Nichtoffener Wettbewerb, 1. Preis